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Brandgräber
(Vitrine 3 und Schublade)
Brandbestattung eines drei- bis vierjährigen Kindes
Nekropole von En Chaplix.
Um 125-130 n. Chr.
Die Urne wurde zusammen mit einem nicht verbrannten Tongefäss als Beigabe in die Grabgrube gestellt. In der Urne befanden sich, vermischt mit den verbrannten und gewaschenen Knochenresten des Toten, drei Münzen und ein silberner Anhänger. In der Grube fanden sich neben Holzkohle auch Reste von zahlreichen weiteren Beigaben, die auf dem Scheiterhaufen mitverbrannt worden waren, hier aber nicht alle ausgestellt sind.
1. Zweihenklige Glasflasche zur Aufnahme des Leichenbrandes.
2. Ein silberner Anhänger, zwei Sesterzen des Hadrian und ein Sesterz des Domitian, dem Leichenbrand in die Urne beigegeben.
3. Ein Tongefäss lokaler Produktion, nicht verbrannt, der Glasurne in die Grube beigegeben.
4. Tafelgeschirr, Importkeramik aus Südgallien, teilweise oder ganz verbrannt: ein Napf, eine Platte, ein Teller und drei Schälchen.
5. Einheimisches Tongeschirr, teilweise oder ganz verbrannt: zwei Krüge, ein Napf und ein Topf sowie eine Schale.
6. Verschiedene verbrannte Glasgefässe: eine Rippenschale und ein grünes Gefäss mit gelbem und braunrotem Rosettendekor.
7. Zwei Scharniere und Nägel aus Eisen.
8. Eine Omegafibel, ein Griff und verschiedene Teile aus Bronze, alle verbrannt.
9. Zwei verbrannte dupondii von Hadrian.
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