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Graburnen
(Vitrine 1 und Schublade)


1. Zur Graburne umfunktionierter Kochtopf aus Ton mit Reibschüssel als Deckel.
Nekropole von En Chaplix. 100/150-200 n. Chr.

2. Deckel einer Urne (?) aus Marmor. Er stammt wahrscheinlich aus einem Kindergrab. Darstellungen des Amor auf Kindergräbern symbolisieren eine Art Vergöttlichung der Kleinen in Person dieses kindlichen Gottes. Die Darstellung des schlafenden Amor oder Somnus ("der Schlaf") auf einem Löwenfell geht auf hellenistische Vorbilder zurück. Der Schlaf, der normalerweise vom Aufwachen beendet wird, wurde auch in engen Bezug zu Tod und Auferstehung gesetzt.
Ende 1. Jh. n. Chr.

3. Bleiurne. Solche in Treibarbeit hergestellten Bleigefässe findet man nur selten. Meistens wurden sie aus verschiedenen Einzelteilen zusammengefügt.
Westtor-Nekropole.

4. Glasurne. Dieser bauchige Topf diente ursprünglich als Vorratsgefäss.
Nekropole von En Chaplix. 150-200/250 n. Chr.

5. Glasurne mit Deckel.
Nekropole von En Chaplix. 70-100/120 ? n. Chr.

 

           
 
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