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Geld ausgeben oder sparen?
(Vitrine 15)

Die Bewohner einer römischen Stadt gingen, nicht anders als auch wir heute, mit ihrem Geld auf verschiedene Art und Weise um. Es standen regelmässig Ausgaben an für die Dinge des täglichen Bedarfs, wie Essen, Kleidung, usw. Und wer es sich leisten konnte, legte etwas Geld beiseite.

Bei Grabungen findet man am häufigsten Kupfer-, Messing oder Bronzemünzen (Vitrine 15, Nr. 30-36). Sie zeugen vom kleineren, täglichen Geldverkehr. Zusammen mit anderen Fundobjekten liefern diese zumeist stark korrodierten Münzen wertvolle Hinweise, v. a. für die Datierung einer Fundschicht. Manchmal hat man auch das Glück, auf einen ganzen Münzhort zu stossen, Münzen, die sich noch in einem Münzbeutel (Vitrine 15, Nr. 37-42) oder in einer Spardose befinden (Vitrine 15, Nr. 44), oder auf einen regelrechten Schatzfund.

Vitrine 15
30-36. Isolierte Funde aus archäologischen Grabungen.
37-42. Inhalt eines Geldbeutels: sechs Sesterzen.
43. Sammelfund (Schatz?) von Denaren.
44. Spardose. 2. Jh. n. Chr. (1)


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