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salle du rez-de- chaussée

tombe chrétienne
sculptures du mausolée d'en chaplix
décor sculpté

monuments funéraires
 
main votive
statue de minerve
éléments d'un orgue
agrippine majeure
maquette d'une maison romaine
reconstitution d'une cuisine romaine
bijoux
laraire
coin jeux!

Dauerausstellung

Vollständige Texte mit Einleitung zum Fundplatz, Ausstellung im Erdgeschoss, im ersten und zweiten Stockwerk.

Im Erdgeschoss befinden sich Beispiele von römischer Wandmalerei, Mosaiken und eine Reihe bedeutender Inschriften auf Stein. Als Hauptthema werden Tod und Jenseitsvorstellungen  mit Objekten ganz unterschiedlicher Art illustriert. So bezeugen Grabsteine und Grabbeigaben die Grabriten. Hervorzuheben ist das Grab einer jungen Christin aus dem 4. Jh. Das neue Hauptgewicht des Saales liegt aber bei den verschiedenen Skulpturen der beiden über 20 m hohen Grabmonumente, die östlich der antiken Stadt in der Flur „En Chaplix“ entdeckt wurden.

Im ersten Stock ist als wertvollstes Stück die Kopie der berühmten Goldbüste des Kaisers Marc Aurel ausgestellt. Darum herum rollt sich ein Programm zu Geschichte und Romanisierung der Stadt Aventicum ab. Dazu gehören Zeugnisse der Frühzeit (Ende des 1. Jh. v. Chr.), zu den Einwohnern und ihrer ursprünglich keltischen Kultur. Die Integration der römischen Zivilisation auf den Gebieten der Sprache, des Geldwesens, der Systeme zum Messen von Zeit, Raum und Gewicht werden ebenso erklärt wie die verschiedenen in römischer Zeit praktizierten Kulte und die Vergnügen in Theater und Amphitheater. Zu den ausserordentlichen Stücken gehören die Fragmente einer Orgel. Von der politischen Macht Roms sprechen das Relief mit dem Emblem der Wölfin mit Romulus und Remus, das Porträt einer römischen Prinzessin und jenes der Agrippina Maior, das zu einer Gruppe von monumentalen Statuen der Kaiserfamilie gehörte. Als Propagandamittel dienten vor allem auch die Münzen

.Der zweite Stock ist dem Privatleben gewidmet. Das Modell eines römischen Hauses erklärt die Organisation des häuslichen Lebens. Ein mit Fresken ausgemalter, überwölbter Wohnraum ist teilweise wiederaufgebaut. Ein Modell desselben Raumes vermittelt die ehemaligen Raumproportionen und erklärt die Technik der Wandmalereien. Eine rekonstruierte Küche, in der alle Töpfe und Geräte Originale sind, gibt einen Einblick in Tafel- und Kochgewohnheiten, zeugt aber auch von den zahlreichen importierten Nahrungsmittel (z. B. Öl-, Saucen- und Weinamphoren aus den Mittelmeerregionen).
Gartenskulpturen, Möbelfragmente, Öllampen, Toilettgerät und Schmuck zeugen von verschiedenen Bereichen des Alltags. Ein rekonstruierter Hausaltar enthält mehrere Bronzestatuetten von römischen Gottheiten.

Im dritten Stock sind Spiele in der römischen Antike gewidmet sowie einige weitere Mosaiken ausgestellt. Hier sind auch periodisch Sonderausstellungen zu sehen.



           
 
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