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Antike
Miniaturen - Sammlungen Leo Merz und Römermuseum
Avenches
12. Mai - 30. September 2007
Die Steinschneidekunst war
in der Antike ein gefragtes Handwerk. Ob als erhabenes
Relief (Kameen) oder als vertieftes Bild (Gemmen), die
geschnittenen Steine gehörten zu den Kostbarkeiten
des persönlichen Besitzes in der Antike. Viele
Gemmen waren in Ringe gefasst und dienten als persönliche
Siegel, andere wurden als Amulette getragen oder in
reiche Schmuckstücke integriert.
Eine breite Palette von verschiedensten Motiven
wurde in kleinstem Format auf die Schmucksteine graviert
: Götter, Helden, Porträts von Kaisern und
Privatleuten, magische Bilder, mythologische Szenen,
Tiere, Theatermasken - eine beeindruckende antike Präzisionsarbeit
von hoher künstlerischer Qualität !
Die Sammlung Leo Merz wurde vor wenigen Jahren erstmals
ausgestellt. In Avenches werden über 250 der erstklassigen
Stücke gezeigt, zusammen mit den Gemmen aus Aventicum,
der Hauptstadt der Helvetier. Die meisten gravierten
Steine aus Aventicum sind von bescheidener Art und waren
wohl im Besitz einfacherer Bevölkerungsschichten.
Darunter sind auch antike Fälschungen und Imitationen
von Edelsteinen.
Texte :
Leo Merz
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